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Wie können Sie helfen?

Die „Mainzer Palliativstiftung – Leben bis zuletzt“  ist für jede Zuwendung dankbar! Ihre Spende kann den Patienten der Palliativstation direkt helfen und die ärztliche und pflegerische Versorgung verbessern – wie, das zeigen diese Beispiele:

Umbau des Badezimmers

Im Jahr 2016 konnte das Badezimmer der Palliativstation in eine Wohlfühloase mit Duschbadewanne, Sternenhimmel und Massagesessel verwandelt werden. Von den Gesamtkosten wurden 18.000 Euro durch die Stiftung übernommen. Ohne dieses Engagement wäre dieses besondere Highlight der Palliativstation, das seitdem von vielen Patienten mit großer Dankbarkeit und Freude angenommen wurde, nicht realisierbar gewesen.

Anschaffung von „Aufsteh-Sesseln“

Bei diesen Sesseln kann die Sitzfläche elektrisch angehoben werden; dadurch können auch sehr geschwächte Patienten aufrecht sitzen und das Bett verlassen. Diese Sessel kosten pro Stück etwa 3.500 Euro.

Pflegestelle

Seit 2016 finanziert die Palliativstiftung eine halbe Pflegestelle im mobilen palliativmedizinischen Dienst der Universitätsmedizin. Diese Pflegekraft unterstützt die anderen Stationen bei der Betreuung schwerstkranker und sterbender Patienten, die nicht auf die Palliativstation übernommen werden können. In Zeiten immer knapperer personeller Ressourcen wird dieses Angebot sehr dankbar angenommen. Perspektivisch hat der weitere Ausbau dieses mobilen Teams hohe Priorität, da die Palliativstation nur einen kleinen Teil der schwerstkranken und sterbenden Patienten der Universitätsmedizin aufnehmen kann. Inhalte der Unterstützung sind insbesondere die Linderung schwerer körperlicher Beschwerden, stützende und beratende Gespräche mit den Patienten und ihren Angehörigen und – wo immer möglich – die Organisation einer häuslichen Betreuung, die dem Wunsch vieler Menschen entspricht, bis zuletzt im eigenen Zuhause betreut zu werden. Leider ist die Gegenfinanzierung dieser sehr personalintensiven Leistungen durch die Krankenkassen gegenwärtig nur teilweise gesichert, so dass in erheblichem Maße Spenden erforderlich sind. Hier möchte die Palliativstiftung gerne ihr Engagement fortsetzen und intensivieren.

Musiktherapie

Die Musiktherapie zählt zum ganzheitlichen Angebot der Palliativstation. Unsere Musiktherapeutin arbeitet mit Klängen. Klänge lösen Emotionen aus, dienen zur Entspannung, wirken aber auch kommunikativ. Durch das „Experimentieren“ mit Klängen können Patienten  eigene Ressourcen entdecken bzw. aktivieren. Durch gemeinsame freie Improvisation öffnet unsere Musiktherapeutin auf der Beziehungsebene einen Raum, in welchem die Patienten etwas Neues erfahren können. In der Musik können sie in Kontakt zu sich selbst kommen, vor allem zu ihren Gefühlen. Da das Musizieren nonverbale Ausdrucksmöglichkeiten bietet, kann Musik allen Beteiligten ermöglichen, das auszusprechen, was mit Worten nur schwer einen Ausdruck findet. Musiktherapie unterstützt so unsere Patienten, auf ihr Leben zurückzublicken, mit Trauer umzugehen und Abschied zu nehmen.
Zwei Zitate von Berichten unserer Musiktherapeutin mögen die Bedeutung der Musiktherapie belegen:

„Frau P. wollte mir unbedingt ihre „Geschichte“ erzählen. Sie fragte mich, ob ich nicht zusammenbreche. Ich antwortete, dass ich als Therapeutin und die Musik alles tragen können. Nachdem ich alles gehört hatte, spielte ich Monochord und sang dazu. Wir beiden beschrieben zusammen, wie die Musik war. Sie war einerseits traurig und hilflos, andererseits fröhlich und kraftvoll. Sie freute sich sehr, dass ihre andere Seite (innere Kraft) auch zu hören war. Als ich erklärte, dass sie die Improvisation unmittelbar inspirierte, war sie begeisterte: „Ist es mein Lied?“ Ja, das war ihre Musik, ihr Leben und sie selber.“

„Herr F. war hoch motiviert wie letzte Woche. Er spielte Leier, Sansula und Monochord, aber sehr kreativ: z.B. spielte er auch auf der Fellseite von Sansula, wie auf den Klaviertasten. Ich drehte die Musikinstrumente um, damit er auch drauf trommeln konnte. Ich trommelte mit. Er lachte wie ein Kind. Seine Frau erzählte, dass er immer ein musikalisches Ohr hatte. Weil er nicht sprechen konnte, erzählte er „erzählte“ mit Körpersprache, dass er früher Geige, Klavier und Blockflöte spielte. Er spielte Monochord und ich improvisierte mit der Stimme dazu. Nach dem Zusammenspiel schwieg er für kurzen Moment. Dann faltete er die Hände und verbeugte sich.“

Leider wird die Musiktherapie in der Universitätsmedizin derzeit nicht von den Krankenkassen getragen. Jährlich fallen daher knapp 19.000 Euro Honorarkosten an, die komplett über Spenden finanziert werden müssen. Die „Mainzer Palliativstiftung – Leben bis zuletzt“ ist für jede Zuwendung dankbar! Mit Ihrer Spende, Zustiftung oder Ihrem Namensfonds helfen Sie ganz konkret, dass schwerstkranke und sterbende Menschen in Mainz die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten und bis zuletzt Nähe und Zuwendung erfahren.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, die Mainzer Palliativstiftung finanziell zu unterstützen: Die Spende, die Zustiftung und den Namensfonds.

Die Spende – am besten regelmäßig

Auch mit einer kleinen Spende können Sie uns helfen. Besonders dankbar sind wir für die Zusage eines festen jährlichen Spendenbeitrags, da wir so mit festen Einnahmen kalkulieren können.

Die einfachste und sicherste Möglichkeit, die Mainzer Palliativstiftung durch eine Spende zu unterstützen, ist die Lastschrift: Füllen Sie einfach das Spendenformular aus (Download hier) und senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post – schon leisten Sie Ihren regelmäßigen Beitrag zur Unterstützung der Mainzer Palliativmedizin.

Natürlich erhalten Spender auf Wunsch eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt. Wenn Sie mehr als 2.000 Euro spenden, werden Sie auch namentlich auf der Stiftertafel der Palliativstation genannt.

Download Informationsbroschüre mit Spendenformular (PDF, 456 KB)

Die Zustiftung – ideal für größere Beträge

Wenn Sie einen höheren Einzelbetrag spenden möchten, können Sie diesen als „Zustiftung“ der Palliativstiftung zukommen lassen und so zur Stärkung des Stiftungsvermögens beitragen.

Auch Zustifter werden ab einem Stiftungsbetrag von 2.000 Euro namentlich auf der Stiftertafel der Palliativstation genannt.

Der Namensfonds – Helfen mit einem guten Namen

Es besteht auch die Möglichkeit, innerhalb der Palliativstiftung einen eigenen „Namensfonds“ zu bilden, der einen von Ihnen gewählten Namen trägt. Das gilt insbesondere auch für Zuwendungen im Rahmen von Testamenten und Vermächtnissen.

Weitere Informationen: